3. August 2012

Waldviertler Mohnzelten einer Salzburgerin

Mohn, Mohn, Mohn, Mohn... ich kann nicht genug davon kriegen.

Eine meiner Tanten lebt in Niederösterreich und nimmt uns immer, wenn sie bei meinen Eltern zu Besuch ist, Mohnzelten mit. Da ich ein Mohnliebhaber bin, freue ich mich jedes Mal wieder auf dieses Schmankerl. Aber warum immer so lange warten? Also habe ich vorgestern kurzerhand selbst Mohnzelten gebacken und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
Eben weil ich Mohn so gerne mag, habe ich letztes Jahr zum Geburtstag das Buch "Die österreichische Mohnküche" bekommen. Es sind zahlreiche süße Mohnrezepte enthalten, die keinen Wunsch offen lassen. Von Mohnstrudel bis -nudeln, -torten und sogar -parfait kann man alles darin finden.

Tip: Den Mohn am besten immer im Gefrierschrank bzw. Tiefkühlfach aufbewahren, dann kann er nicht so schnell ranzig werden.


GEBACKENE MOHNZELTEN

Teig:
300 g Kartoffeln
300 g Butter
500 g glattes Mehl
2 Eier
2 EL Schlagobers
etwas Salz
1 TL Backpulver

Fülle:
100 g Butter
200 g gemahlener Mohn
200 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
etwas Zimt 
Rum

Die Kartoffeln kochen und passieren.

Die Zutaten für die Fülle der Reihe nach mit der zerlassenen Butter vermischen.

Aus den Kartoffeln und den restlichen Zutaten einen Teig kneten, eine Rolle formen, in Stücke schneiden auseinander drücken, Fülle daraufgehen und zu Knödeln formen.

Flach drücken und mit der Verschlussseite nach unten auf ein befehdetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 

Im vorgeheizten Rohr bei 200°C beidseitig jeweils 15 Minuten backen.


Anmerkungen zum Rezept:
Ich habe bei diesem Rezept den Zuckeranteil der Fülle auf 150 g reduziert und zur Hälfte braunen Zucker verwendet. Ich musste die Mohnzelten bei 200°C Ober- und Unterhitze nicht wenden. Nach ca. 20 Minuten Backzeit, haben die Zelten sowohl oben als auch unten schön Farbe angenommen.  


Nach einem Rezept aus dem Buch "Die österreichische Mohnküche" von Inge Kren.